Am 14.11.2019 findet um 19:00 Uhr unser nächster Stammtisch im Dorfbullen (ehemaligen Steinhäger Häuschen ) statt.

UWG-Steinhagen

40 Jahre für die Belange in der Gemeinde.

Herzlich willkommen bei der UWG Steinhagen!

Hier können Sie sich ausführlich über uns informieren.

Falls Sie Anregungen haben oder bei uns mitarbeiten möchten, können Sie uns gerne kontaktieren.

Als unabhängige politische Kraft vor Ort, diskutieren wir aktuelle Themen der Ortspolitik.

Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen.

 

Aktuell:

Wie dem Haushaltsplanentwurf der Gemeinde Steinhagen zu entnehmen ist, sollen die Kosten für das AST von 119.000 Euro in 2019 auf 214.000 Euro in 2020 explodieren. Rechnet man diese Summe auf eine Tagessumme um, ergibt sich hieraus ein Wert in Höhe von 587 Euro.

Im Jahr 2018 nahmen insgesamt 9.300 Personen das Angebot des AST wahr. Diese Summe umgerechnet, wurden ca. 25 Personen täglich transportiert.

Hieraus ergibt sich, dass jede Person, welche mit dem AST transportiert worden ist, mit 25 Euro bezuschusst wird, wenn die Summe in Höhe von 214.000 Euro tatsächlich umgesetzt werden sollte. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Anzahl der Interessenten für dieses Angebot unverändert bleibt.

 

Nach Meinung der UWG ist diese Summe nicht tragbar und überzogen. Wir haben bereits schon einmal erwähnt, dass wir daher einen sogenannten Bürgerbus favorisieren, wie er bereits seit Jahren erfolgreich in den Gemeinden Werther und Spenge eingesetzt wird.

 

Selbst wenn die Anschaffung eines Kleinbusses im Jahr 2020 mit ca. 150.000 Euro zu Buche schlagen würde, entstünden diesbezüglich in den Folgejahren nur noch die Kosten für Steuern, Versicherung, Wartung und Kraftstoffkosten.

In einer Gemeinde von der Größenordnung Steinhagens mit ca. 21.000 Einwohnern ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit möglich, 8 – 10 Personen dafür zu gewinnen, die sich bereiterklären, ehrenamtlich als Busfahrer einzuspringen. Somit entstünden lediglich insofern Personalkosten, als dass für diesen Personenkreis die Kosten für Personenbeförderungsscheine und erforderliche ärztliche Untersuchungen übernommen werden müssten.

 

Auf lange Sicht gesehen ist somit durch den Betrieb eines Bürgerbusses ein erhebliches Einsparpotential zu erreichen. Hierdurch könnten schlussendlich freiwerdende Gelder auf andere Ressourcen umverteilt werden.

 

 

Ratsanträge zur Information

Die Haushaltsrede und Ratsanträge von

Ratsmitglied Kai Funke unter „Aus dem Rat“

Über uns

Kai Funke

Antrag: Aufbau eines Bürgerbussystems

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich beantrage den Aufbau eines Bürgerbussystems auf Steinhagener Gebiet, als Alternative fürs vorhandene AST System und dem geforderten Gemeindebussystem der SPD.

Begründung:

Das Bürgerbussystem funktioniert in Werther seit 8 Jahren bestens und ist eine kostengünstige Variante zum bestehenden AST System und dem von der SPD geforderten Gemeindebussystems. Beide hier genannten Systeme für den ÖPNV sind zwar wichtige Ergänzungen, jedoch sind diese beiden mit geschätzten Kosten von insgesamt anderthalb Millionen Euro sehr kostspielig. Nachdem der  Vertrag mit Taxi Weber auf Wunsch des Inhabers aufgekündigt wurde, ist jetzt der beste Zeitpunkt das AST System in einen kostengünstigeren Bürgerbus umzuwandeln, welcher überwiegend von Ehrenamtlern betrieben wird, wodurch die Kosten deutlich geringer ausfallen, als bei dem bereits bestehenden AST System und dem geforderten Gemeindebussystem. Außerdem kann man auf Erfahrungswerte anderer Städte und Gemeinden, wie z. B. Werther zurück greifen.

 


 

Antrag: Kneippbecken im Bürgerpark

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich beantrage ein Kneippbecken im Bürgerpark.

Begründung:

Der Bürgerpark dient der Erholung der Steinhagener Bürger und soll als Naherholungsgebiet dienen. Von vielen Bürgern wird jedoch ein Kneippbecken zum durchwarten vermisst. Ein Kneippbecken ist ein kleines betoniertes Becken, welches mit einer geringen Wassertiefe gefüllt wird und die Durchblutung fördert. Ein solches Kneippbecken würde die Attraktivität des Bürgerparks steigern.


 

Antrag: Steuersenkungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich beantrage eine Senkung der Gewerbe- und Grundsteuern auf folgendes Niveau:

 

  • Grundsteuer A: Von 192 v. H auf 170 v. H.
  • Grundsteuer B: Von 380 v. H. auf 360 v. H.
  • Gewerbesteuer: Von 417 v. H. auf 400 v. H.

Begründung:

Das Haushaltsjahr 2018 hat mit einem Überschuss von über 6 Millionen Euro abgeschlossen, beim auslaufenden Jahr 2019 sieht es zwar nicht ganz so rosig aus, aber ich bin optimistisch, dass auch dieses Jahr positiv enden wird. Auch wenn das Jahr 2020 im Haushaltsplan mit einem Defizit von etwas mehr als 3 Millionen Euro angedacht ist, so wird auch dieses Jahr wahrscheinlich aufgrund unserer starken Wirtschaft und den Steuern der Bürger deutlich positiver ausfallen. Aufgrund dieser Tatsache ist es endlich an der Zeit der Wirtschaft und den Bürgern etwas von ihrem hart erarbeitenden Geld wieder zurück zu geben. Zudem gibt es Beispiele, dass niedrigere Steuern sich positiv auf die Entwicklung der Gemeinden auswirken, wie z. B. Die Städte Verl oder Mohnheim am Rhein.